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Beaufort

ChĂąteau de Beaufort

24 RUE DU CHATEAU
L-6313 BEAUFORT
Luxembourg


Kontakt

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www.castle-beaufort.lu


Kurzbeschreibung:

Neues Schloss in Beaufort : Geschichte und Personen

Das Renaissanceschloss Beaufort, errichtet ĂŒber der romantisch im Haupeschbachtal ...  mehr

Beschreibung

Neues Schloss in Beaufort : Geschichte und Personen

Das Renaissanceschloss Beaufort, errichtet ĂŒber der romantisch im Haupeschbachtal gelegenen mittelalterlichen Burgruine war seit seiner Erbauung im Jahre 1649 stets Haupt- oder Nebenresidenz der Besitzerfamilien und nie fĂŒr die Öffentlichkeit zugĂ€nglich.

Nach dem Tod der letzten Bewohnerin, Madame Anne Marie Linckels-Volmer, im Jahre 2012, wurde das seit 1981 im Eigentum des Luxemburger Staates stehende Schloss auf Initiative des Kulturministeriums und mit UnterstĂŒtzung des Service des sites et monuments nationaux und den Amis des ChĂąteaux de Beaufort fĂŒr gefĂŒhrte Besichtigungen zugĂ€nglich gemacht.

Das Beauforter Renaissanceschloss hat seit seiner Erbauung glĂŒcklicherweise nie Schaden erlitten und ist, außer einigen in den Jahrhunderten erfolgten An- und Umbauten, seit ĂŒber 360 Jahren im Wesentlichen unverĂ€ndert geblieben.

Das Renaissanceschloss Beaufort ist das Werk eines bedeutenden Luxemburgers, Jean Baron de Beck. Dem 1588 in Luxemburg-Grund geborenen Jean Beck, Sohn eines aus Saarburg in Lothringen stammenden reitenden Boten des Luxemburger Provinzialrats, war aus bescheidenen VerhĂ€ltnissen ĂŒber eine MilitĂ€rkarriere ein phantastischer Aufstieg gelungen.

Am 18. April 1637 erhob Kaiser Ferdinand III. General Jean Beck aufgrund seiner militĂ€rischen Erfolge und seiner loyalen Haltung in den erblichen Adelsstand als Baron (Freiherr). Kurz darauf wurde er mit dem Kommando ĂŒber alle im Herzogtum Luxemburg außerhalb der festen StĂ€dte stehenden Truppen beauftragt und ĂŒbernahm vorĂŒbergehend die Zivil- und MilitĂ€rgewalt im Herzogtum Luxemburg. Beck wurde im Januar 1642 auch Zivilgouverneur des Herzogtums Luxemburg. Er hatte dieses Amt bis zu seinem Tode 1648 inne und war auch der einzige Luxemburger innerhalb der heutigen Grenzen des Landes, der dieses Amt ausĂŒbte.

1639 erwarb Beck im Herzogtum Luxemburg zwei Herrschaften: Heisdorf und Beaufort.

Beck war aktiver General und Gouverneur. Er ließ die Befestigungen der Stadt Luxemburg verstĂ€rken und ausbauen. Im Jahr 1644 entstanden mehrere Bastionen, darunter die spĂ€ter nach ihm benannte Bastion Beck (wo sich heute die Place de la Constitution und die GĂ«lle Fra befinden).

Der Baubeginn des Beauforter Renaissanceschlosses ist nicht genau bekannt, dĂŒrfte aber wohl nach 1643 anzusetzen sein. Der kurze OstflĂŒgel des Schlosses wurde ausweislich eines Gewölbe-Schluss-Steins schon 1648 fertiggestellt, also dem Sterbejahr von Jean de Beck, und das gesamte Schloss wurde gemĂ€ĂŸ der Jahreszahl ĂŒber dem westlichen Haupteingang erst 1649, also im Jahr nach dem Tode des Generals de Beck, beendet; ĂŒber dem Haupteingang wurde das in Stein gehauene Allianzwappen Beck-Capelle angebracht.

Erstmals detailliert ist der ungefĂ€hre Grundriss auf der Karte Ferraris von 1771/78 dokumentiert. Erkennbar sind hier die vier FlĂŒgel, der BrĂŒckengarten und der hintere Schlossgarten.

Als Architekt des ausgedehnten Schlossbaus wird im Allgemeinen der MilitÀringenieur Isaac von Treybach vermutet, ein enger Mitarbeiter Jean de Becks.

Doch noch vor Vollendung des Beauforter Neubaus starb Beck. Er erlebte also nicht mehr die Fertigstellung des Beauforter Schlossbaus, die durch seine Witwe bzw. seinen Sohn erfolgte.

Die Schlossanlage ging in den nĂ€chsten Jahrzehnten und Jahrhunderten ĂŒber an folgende Schloss-herren und -damen, darunter : Jean Georges Baron de Beck, EugĂšne-Albert Baron de Beck, Pierre Coumont, Jean-ThĂ©odore-Guillaume Baron de Tornaco de Vervoz, Charles Alexandre Joseph Comte de Liedekerke-Beaufort, Charles und Henri Even, sowie an Anne Linckels-Even.

Als neuer EigentĂŒmer ließ Edmond Linckels 1928 die Burgruine von ihrem jahrhundertealten Schutt befreien und viele Arbeiten zur Konsolidierung ausfĂŒhren, so dass sie von 1932 an als wichtiges historisches Monument besichtigt werden konnte. Er unternahm weiterhin laufend Anstrengungen zum Unterhalt von Burg und Schloss. Seit 1930 befasste er sich mit der Herstellung eines seitdem in Luxemburg weitbekannten Cassislikörs namens "Cassero", der noch heute im Schlosskeller hergestellt wird.

1934 heiratete Edmond Linckels die 1914 in Berlin geborene Anne Marie Volmer, Tochter des damaligen SenatsprĂ€sidenten am Kammergericht zu Berlin, Max Joseph Volmer und der Marcelle Schwartz, deren Großmutter Anne Catherine Even aus Beaufort stammte.

Ihr 1936 geborener Sohn José Linckels blieb unvermÀhlt und verstarb 1989 im Schloss.

WĂ€hrend der Ardennen-Offensive 1944/45 erhielt auch das neue Schloss viele GranateinschlĂ€ge, die meisten prallten an den dicken Mauern ab, und die SchĂ€den wurden bald nach dem Krieg repariert. WĂ€hrend jener Kriegstage wurde die Familie Linckels-Volmer wie die meisten Einwohner Beeforts evakuiert, Soldaten nahmen das Schloss besetzt, wobei das Schlossarchiv in alle Winde zerstreut wurde. Nach der RĂŒckkehr im MĂ€rz 1945 sorgte die ebenfalls evakuierte Kuhherde des Schlossgutes dafĂŒr, dass die Kinder von Beefort in dieser schweren Zeit zumindest mit Milch versorgt waren. Der Landwirtschaftsbetrieb im Schloss wurde um 1964 aufgegeben und die LĂ€ndereien verpachtet. Edmond Linckels, der sich auch als PrĂ€sident des Beauforter "Syndicat d'Initiative" große Verdienste um den Ausbau des Tourismus in der Ortschaft erworben hatte, verstarb 1975.

Seine Witwe verwaltete nach wie vor die Burgruine, die SchlosslĂ€ndereien und die Likörproduktion und ĂŒbertrug gemĂ€ĂŸ Vertrag vom 8. April 1981 die Burgruine und das Schloss mit einem dazugehörenden Bering gegen eine Lebensrente und das Wohnrecht an den Luxemburger Staat, um den Erhalt der wertvollen GebĂ€ude fĂŒr die Zukunft zu sichern. Anne Marie Linckels-Volmer setzte sich auch im hohen Alter fĂŒr viele Belange des Dorfes ein und war aktives Mitglied oder Vorstandsmitglied unter anderem der Amis de l'ancien ChĂąteau, der Amiperas und danach der Beauforter Senioren, der Amicale und der Kulturkommission. Im Jahre 2009 wurde ihr vom Großherzog der "Officier de l'Ordre grand-ducal de la Couronne de ChĂȘne" fĂŒr ihre Verdienste im Tourismus verliehen.

Wie schon in der Vergangenheit fĂŒr ihren Gatten, war es auch fĂŒr Sie und Ihre Mitarbeiter ein selbstverstĂ€ndliches Anliegen, auch nach dem Übergang an den Staat, alle Anstrengungen im Sinne des Denkmalschutzes zu unternehmen um Burgruine und Renaissanceschloss den zukĂŒnftigen Generationen zu erhalten. Als langjĂ€hrige PrĂ€sidentin der Amis du ChĂąteau de Beaufort hat Sie auch die Geschicke mitgeleitet um die prĂ€chtige Burgruine dem großen Publikum jĂ€hrlich zu öffnen.

Anne Marie Linckels-Volmer verstarb im Alter von 97 Jahren am 8. August 2012. Sie war nach dem Tod ihres Mannes ĂŒber 37 Jahre lang die letzte Beauforter Schlossherrin.

Frau Linckels-Volmer hat dem Luxemburger Staat und somit der Öffentlichkeit "Ihr" Renaissance schloss in einem einwandfreien Zustand hinterlassen. Es ist auch Ihr Nachlass der dem Publikum zugĂ€nglich gemacht wurde. Alle InnenrĂ€ume sind so verblieben wie zu Lebzeiten von Frau Linckels.

Rundgang

Der gefĂŒhrte Rundgang durch das Renaissanceschloss Beaufort beginnt oberhalb der Burgruine, mit dem Überqueren der SchlossbrĂŒcke. Diese beginnt hinter einem um 1643 unter Jean Baron de Beck geschaffenem Tor, das einen direkten Zugang von der anfĂ€nglich von ihm bewohnten mittelalterlichen Burg zum neuentstehenden Schloss ermöglichte.

Im HauptgebĂ€ude des Schlosses sieht man den großen Empfangssalon, die Korridore, das Speisezimmer, die BĂŒros, das Treppenhaus, die Schlafzimmer, die Schlossterrasse, die KĂŒche sowie den Schlossgarten.

Der Innenhof der Schlossanlage ist zugĂ€nglich, sowie die ehemaligen Stallungen im NordflĂŒgel, die Brennerei und der große Lustgarten.

Die FĂŒhrung dauert ungefĂ€hr eine Stunde.

NĂŒtzliche Informationen:

Öffnungszeiten, Ankunft und Preise

Öffnungszeiten :

Die Beauforter Schlösser (Renaisanceschloss und mittelalterliche Burgruine) sind jĂ€hrlich von Ostern bis Ende Oktober geöffnet. Die Burgruine jeden Tag von 9.00 bis 17.30 Uhr und das Renaissanceschloss jede Woche von Donnerstag bis Sonntag, wo um 11.00 und um 16.00 Uhr gefĂŒhrte RundgĂ€nge stattfinden (max. 12 Personen). Der Zugang zum Renaissanceschloss erfolgt ĂŒber den Empfang im Innenhof der Burgruine unweit des Parkplatzes an der Strasse gelegen.

Übers ganze Jahr sind gefĂŒhrte RundgĂ€nge möglich, dies nach Anmeldung bei :
-Office RĂ©gional du Tourisme RĂ©gion Mullerthal - Petite Suisse Luxembourgeoise, tel : 00352 72 04 57 ; mail : info@mullerthal.lu
-Les Amis des ChĂąteaux de Beaufort : Mme Jacqueline Kuijpers, tel : (00352) 83 67 56 oder (00352) 26876943, mobile : (00352) 621 394 790 ; mail : kuijpers@pt.lu


Eintrittspreis :

Besichtigung der mittelalterlichen Burgruine

Die Besichtigung der Burgruine beinhaltet den Eintritt zum SchlossgelĂ€nde mit freier Besichtigung der Burgruine, die freie Besichtigung des Innenhofs und des Schlossgartens, eine BroschĂŒre sowie eine Verköstigung des Johannisbeerlikörs « Cassero ».

Erwachsene: 5 EURKinder, Jugendliche und Studenten (

procol

PROCOL HARUM

Sa. 16.05.2020  - 20:00
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SUZI QUATRO

Fr. 22.05.2020  - 20:00
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Sa. 23.05.2020  - 20:00
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ROCK HISTORY

So. 24.05.2020  - 16:00
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