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Die Verwandlung

© Agentur reimann

Die Verwandlung

von Franz Kafka

27.02.2020 - 12.03.2020

Théâtre National du Luxembourg (TNL)
194 ROUTE DE LONGWY
L-1940 LUXEMBOURG
Luxembourg


Kurzbeschreibung:

Es gibt solche Tage, da will man einfach nur im Bett bleiben: Dies frühzeitige Aufstehn, denkt Gregor Samsa in Kafkas epochaler Erzählung Die ...
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Beschreibung

Es gibt solche Tage, da will man einfach nur im Bett bleiben: Dies frühzeitige Aufstehn, denkt Gregor Samsa in Kafkas epochaler Erzählung Die Verwandlung, macht einen ganz blödsinnig. Der Mensch muss seinen Schlaf haben. Doch der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer, nicht nur bei Goya.



Samsas Erwachen "aus unruhigen Träumen? geht nahtlos in den eigentlichen Albtraum über - der Tuchwarenvertreter muss feststellen, dass er sich über Nacht in ein Insekt verwandelt hat, und zwar eines von der unschöneren Sorte. Und, was ihm zunächst beinahe noch schlimmer erscheint: Er hat verschlafen, den Zug verpasst, die ewige Tretmühle des reisenden Vertreters gleichsam im Schlaf zum Erliegen gebracht. Die Familie, deren einziger Versorger der selbstlos die Schulden des Vaters abarbeitende Samsa ist, reagiert ebenso entsetzt wie der Prokurist seiner Firma, welcher sogleich Betrug wittert. 



Der einzige Sohn der Familie wird buchstäblich zum Fremdkörper in der Wohnung, sein Zimmer zur Gefängniszelle und immer mehr zur Müllhalde. Am Schluss stehen Isolation und Vernichtung, der Tod eines Handlungsreisenden und ein bizarres, scheinbar befreiendes Happy End.



Franz Kafkas 1912 entstandene Erzählung Die Verwandlung behandelt den Existenzkampf eines Menschen, der schon vor der Metamorphose anders war als die anderen - ein Künstler unter Spießern vielleicht, wie Nabokov bemerkt hat, für den einzig die  Verwandlung in ein "ungeheueres Ungeziefer? einen Ausweg aus den verhassten ökonomischen Abhängigkeitsverhältnissen bietet. Dieses moderne Gräuelmärchen erzählt vom erbarmungslosen Blick der Anderen und der graduellen Entmenschlichung des Einen.



Nach Blumfelds Hund (1992) und der Bearbeitung von Das Schloss (2001) wendet sich Frank Hoffmann zum dritten Mal einem Werk von Kafka zu. In einem Bühnenbild des bedeutenden deutschen Malers Ben Willikens, mit dem Hoffmann zuletzt am Wiener Burgtheater zusammengearbeitet hat, spielt Uwe Bohm die Hauptrolle. Bohm begann seine fulminante Film- und Fernsehkarriere noch als Teenager unter Hark Bohm, der ihn anschließend als Sohn adoptierte. Auf der Bühne trat Bohm besonders unter der Regie von Peter Zadek in

Erscheinung, vorrangig am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg.



Regie: Frank Hoffmann

Bühne: Ben Willikens

Bühnenbildmitarbeit: Bernhard M. Eusterschulte

Kostüme: Susann Bieling

Musik: René Nuss

Dramaturgie: Florian Hirsch



Mit: Uwe Bohm, Maria Gräfe, Ulrich Kuhlmann, Jeanne Werner u.a.

 

27.02.2020 - 20:00
Die Verwandlung
Théâtre National du Luxembourg (TNL)
 
Preiskategorie Kat. 1
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29.02.2020 - 20:00
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06.03.2020 - 20:00
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08.03.2020 - 17:00
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11.03.2020 - 20:00
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Preiskategorie Kat. 1
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12.03.2020 - 20:00
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Théâtre National du Luxembourg (TNL)
 
Preiskategorie Kat. 1
Normalpreis
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