Wird geladen ...
21f895c71284b728b378a81141405861

© (c) Quentin Duckit

Süden

Julien Green%0AÜbersetzung von Irène Kuhn%0ACréation


18.01.2020

Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg
1 Rond-point Schuman
L-2525 LUXEMBOURG
Luxembourg


Kurzbeschreibung:

%0A "Liebesgeschichten, das ist nichts für Kinder", brüllt die alte Evelina. Es sind die letzten Stunden vor dem Ausbruch des Bürgerkrieges zwischen Nord- und ...
mehr

Beschreibung

%0A "Liebesgeschichten, das ist nichts für Kinder", brüllt die alte Evelina. Es sind die letzten Stunden vor dem Ausbruch des Bürgerkrieges zwischen Nord- und Südstaaten ? und die Welt fünf junger Menschen steht vor dem Zusammenbruch. Sie sind von ihren Gefühlen überfordert und geraten an die Grenzen ihrer Vorstellungen von Sexualität, Identität und Schuld. Zum Schutz der öffentlichen Sittlichkeit wurde Julien Greens Theaterstück Süden nach seiner Entstehung 1953 in Luxemburg und anderen europäischen Ländern verboten.%0A%0A"So wie Strindberg", schreibt Walter Benjamin, "nimmt Green seinen Menschen die Opiate des Lebens, und vor allem ihre Gewohnheit fort". In Süden findet der Kampf schon zwischen den Figuren auf der Bühne statt, noch bevor der eigentliche Krieg beginnt. Sie erfinden sich Liebesgeschichten, reiben sich selbstgeschriebene Briefe über den Körper und haben solche Angst vor Beziehungen, dass sie sich einen Gott erfinden ? um trotzdem an ihrem falschen Glauben zu scheitern. Ausnahme ist der 14-jährige Jimmy: Zu jung, um diese Leidenschaften zu kennen, kann er das "Liebesgetümmel" um sich herum nicht verstehen. Aber auch er wird schlussendlich Opfer einer Welt, die ihn bestraft und ihm jegliche menschliche Wärme verwehrt.%0A%0AÜber diese Schicksale, Ängste und Gefühle wird in Thierry Moussets Inszenierung von Süden nicht gerichtet; im Fokus stehen die Zerrissenheit der Figuren und die konservativen Strömungen einer Gesellschaft, die durch ein Klima des Rassismus, der Ausgrenzung und der Gewalt den Zusammenhalt und die Offenheit der Menschen bedroht.%0A%0AAls Teilnehmer am ersten TalentLAB#16 zählt Thierry Mousset sicherlich zu der neuen Generation von Luxemburger Regisseuren, die mit Arbeiten wie Brooklyn Boy Made Good (2017 im Kapuzinertheater) und Oh du do uewen, deem seng Hand (2017 im Kasemattentheater) bereits auf sich aufmerksam machen konnte. Nach seiner dramaturgischen Mitarbeit bei Thorsten Lensings Unendlicher Spaß (eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2019), unterstützt von den Théâtres de la Ville und dem FOCUNA-Stipendium, inszeniert er nun zum ersten Mal am Grand Théâtre mit einer erstklassigen Besetzung aus drei Ländern.%0A%0A
%0AMit Meike Droste, Anna Grisebach, Catherine Janke, Denis Jousselin, Andreas Lust, Luc Schiltz, Cornelius Schwalm %0ARegie Thierry Mousset %0ARegieassistenz Sally Merres %0ABühne Marie-Luce Theis %0AKostüme Uli Simon %0AProduktionsleitung Eva-Karen Tittmann %0ATechnische Leitung Martina Schulle  Produktion Les Théâtres de la Ville de Luxembourg %0AAufführungsrechte beim Verlag Herbig & Nymphenburger  %0A%0A %0ASamedi 18 JANVIER 2020 à 20h00 (tickets)%0AJeudi 23 JANVIER 2020 à 20h00 (tickets)%0AVendredi 24 JANVIER 2020 à 20h00 (tickets)%0ASamedi 25 JANVIER 2020 à 20h00 (tickets) DURÉE inconnue, spectacle en création%0A Einführung zum Stück von Frau Simone Beck 1/2 Stunde vor jeder Vorstellung. (DE)%0AAdultes 20 ? / Jeunes 8 ? / Kulturpass bienvenu Lieu: Grand Théâtre / Studio%0ASpectacle en tournée%0A Le 8 février 2020 au Staatstheater Mainz%0ALe 11 février 2020 au Staatstheater Saarbrücken %0A %0A

18.01.2020 - 20:00
Süden
Julien Green
Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg
 
Preiskategorie Kat. 1
Normalpreis
Für ermäßigte Karten (Kinder, Studenten, sonstige) bitte melden Sie sich unter der +352 47 08 95-1 oder gehen sie zu einer unserer Vorverkaufsstellen.