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weißer raum

Weisser Raum

GewinnerstĂŒck des Kleistförderpreises 2018

04.10.2018 - 01.12.2018

Théùtre National du Luxembourg (TNL)
194 ROUTE DE LONGWY
L-1940 LUXEMBOURG
Luxembourg


Kurzbeschreibung:

EinfĂŒhrung zum StĂŒck von Simone Beck
In Polen, Ungarn, in Österreich, nun auch in Italien sind die Rechtspopulisten wieder ganz oben - in ...
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Beschreibung

EinfĂŒhrung zum StĂŒck von Simone Beck
In Polen, Ungarn, in Österreich, nun auch in Italien sind die Rechtspopulisten wieder ganz oben - in Deutschland agieren sie mit und auch in Frankreich, den USA und Großbritannien sind rechte politische KrĂ€fte - Ukip, Trump, der Front oder Rassemblement National - Teil des politischen Alltags.
Noch vor wenigen Jahren nicht hoffĂ€hige "Werte" sind plötzlich wieder Bestandteil von Reden, können öffentlich ohne Aufschrei geĂ€ußert werden, sickern in andere Parteien und ins alltĂ€gliche GesprĂ€ch.
Wie ist es dazu gekommen, dass in Deutschland Menschen Gemeinsamkeit im Fremdenhass suchen und die AfD die Titelseiten der Zeitungen fĂŒllt? Wie konnte eine Partei wie der Front National in Frankreich salonfĂ€hig werden, wie die doch ĂŒber lange Zeit tief von der Demokratie ĂŒberzeugten Tschechen einer Figur wie Babiš vertrauen? Und was oder wer ist in die Polen und Ungarn gefahren? Gibt es eine böse Macht, die aus unbekannten Welten wirkt und gegen die wir einfach zusammenstehen mĂŒssen? Oder sind es viele Menschen, viele von "uns", die hier schreien, am Stammtisch wĂŒten, die Gemeinschaft suchen und finden, eine neue (alte) IdentitĂ€t, oder ihre letzte (vermeintliche) Rettung?
Der in Berlin lebende Autor und MedienkĂŒnstler Lars Werner (geb. 1988) ist ganz nah ran gegangen an diese Menschen, an die "ganz anderen". In seinem in der einfachen Sprache des alltĂ€glichen Dialogs geschriebenen Well-Made-Play Weißer Raum beschreibt er, wie Menschen am unteren Rand der Gesellschaft im Versuch, nicht ganz abzurutschen, sich Ă€ußerst rechts festhalten.
Der renommierte Kleistförderpreis kommt 2018 einem Autor zugute, der Mut hat, unbequeme Pfade zu betreten. Nun geht die Regisseurin Anne Simon mit Luxemburger Leichtigkeit und englischer Genauigkeit (ausgebildet an der Royal Holloway, University of London) an den bei Dresden spielenden Text.
Das eindringlich gespielte StĂŒck lĂ€sst wenig Hoffnung, zu sehr verstricken sich die Personen in ihrem Geflecht aus Schuld und LĂŒgen, in AusflĂŒchten und SelbsttĂ€uschungen. Immer wieder kocht die Gewalt hoch. (...) Viel Applaus vom Premierenpublikum.  WestfĂ€lischer Anzeiger
Regie: Anne Simon
BĂŒhne und KostĂŒme: Anouk Schiltz
Dramaturgie: Ruth Heynen
Licht: Daniel Sestak
Maske: Joël Seiller
Regieassistenz: Tom Dockal
Mit:
Pascale Noe Adam, Martin Olbertz; Dominik Raneburger, Pitt Simon/Luc Schiltz, Nina Schopka
Eine Koproduktion: Théùtre National du Luxembourg, Ruhrfestspiele Recklinghausen, Kleistforum Frankfurt/O.

26.11.2018 - 20:00
Weißer Raum
Théùtre National du Luxembourg (TNL)
 
Preiskategorie Kat. 1
Normalpreis
27.11.2018 - 20:00
Weißer Raum
Théùtre National du Luxembourg (TNL)
 
Preiskategorie Kat. 1
Normalpreis
28.11.2018 - 20:00
Weißer Raum
Théùtre National du Luxembourg (TNL)
 
Preiskategorie Kat. 1
Normalpreis
01.12.2018 - 20:00
Weißer Raum
Théùtre National du Luxembourg (TNL)
 
Preiskategorie Kat. 1
Normalpreis
Für ermäßigte Karten (Kinder, Studenten, Sonstige) melden Sie sich bitte unter der +352 47 08 95-1 oder gehen Sie zu einer unserer Vorverkaufsstellen.