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Luc Feit

Mirjam Knickriem

Lenz

von Georg BĂŒchner

10.11.2017 - 23.11.2017

Théùtre National du Luxembourg (TNL)
194 ROUTE DE LONGWY
L-1940 LUXEMBOURG
Luxembourg


Kurzbeschreibung:

Der 27jĂ€hrige Jakob Michael Reinhold Lenz wandert durch die Vogesen auf dem Weg zu Pfarrer Oberlin, der bereit ist, den verwirrten Dichter bei sich aufzunehmen. Hier will Lenz zur Ruhe kommen, Frieden finden, genesen, sein vermeintliches Scheitern vergessen und neue Kraft gewinnen. Aber die Vergangenheit holt ihn ein, die Begegnung mit alten Bekannten, die mahnenden Briefe seines strengen Vaters, alte SchuldgefĂŒhle, der Tod eines Kindes vergrĂ¶ĂŸern seine  AngstzustĂ€nde, seine Orientierungslosigkeit und seine innere Leere.
 
Georg BĂŒchner schildert in seiner Novelle Lenz beklemmend intensiv den Weg in den Wahnsinn dieses Dichters, der 1792  völlig verarmt auf einer Straße in Moskau tot aufgefunden wurde und der als bedeutendster Vertreter des Sturm und Drang gilt. BĂŒchner selber starb  in ZĂŒrich, "24 Jahre alt, aus Mangel an Hoffnung", wie Heiner MĂŒller schreibt.
 
Frank Feitler bearbeitet und inszeniert den Text fĂŒr die BĂŒhne. Der Luxemburger Schauspieler Luc Feit spielt Lenz.
 
 
 
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Beschreibung

Den 20. ging Lenz durch's Gebirg. Die Gipfel und hohen BergflĂ€chen im Schnee, die TĂ€ler hinunter graues Gestein, grĂŒne FlĂ€chen, Felsen und Tannen. Es war naßkalt, das Wasser rieselte die Felsen hinunter und sprang ĂŒber den Weg. Die Äste der Tannen hingen schwer herab in die feuchte Luft. Am Himmel zogen graue Wolken, aber Alles so dicht, und dann dampfte der Nebel herauf und strich schwer und feucht durch das GestrĂ€uch, so trĂ€g, so plump. Er ging gleichgĂŒltig weiter, es lag ihm nicht's am Weg, bald auf- bald abwĂ€rts. MĂŒdigkeit spĂŒrte er keine, nur war es ihm manchmal unangenehm, daß er nicht auf dem Kopf gehn konnte. So beginnt einer der aufregendsten Texte der deutschen Literatur.
 
Der 27jĂ€hrige Jakob Michael Reinhold Lenz wandert durch die Vogesen auf dem Weg zu Pfarrer Oberlin, der bereit ist, den verwirrten Dichter bei sich aufzunehmen. Hier will Lenz zur Ruhe kommen, Frieden finden, genesen, sein vermeintliches Scheitern vergessen und neue Kraft gewinnen. Aber die Vergangenheit holt ihn ein, die Begegnung mit alten Bekannten, die mahnenden Briefe seines strengen Vaters, alte SchuldgefĂŒhle, der Tod eines Kindes vergrĂ¶ĂŸern seine  AngstzustĂ€nde, seine Orientierungslosigkeit und seine innere Leere.
 
Georg BĂŒchner schildert in seiner Novelle Lenz beklemmend intensiv den Weg in den Wahnsinn dieses Dichters, der 1792  völlig verarmt auf einer Straße in Moskau tot aufgefunden wurde und der als bedeutendster Vertreter des Sturm und Drang gilt. BĂŒchner selber starb  in ZĂŒrich, "24 Jahre alt, aus Mangel an Hoffnung", wie Heiner MĂŒller schreibt.
 
Frank Feitler bearbeitet und inszeniert den Text fĂŒr die BĂŒhne. Der Luxemburger Schauspieler Luc Feit spielt Lenz.
 
Regie: Frank Feitler
Musik: Steve Kaspar
Regieassistenz: Tom Dockal
Mitarbeit: Sabine Vitua
 
Mit: Luc Feit
 
Eine Coproduktion: Théùtre National du Luxembourg, Les Théùtres de la Ville de Luxembourg
 
 

 
Preiskategorie Kat. 1
Normalpreis
Für ermäßigte Karten (Kinder, Studenten, Sonstige) melden Sie sich bitte unter der +352 47 08 95-1 oder gehen Sie zu einer unserer Vorverkaufsstellen.